Das pädagogische Leitbild

Die HTS fühlt sich der Idee der Persönlichkeitsbildung durch eine vertiefte Allgemeinbildung verpflichtet. Sie sieht darin den Kern gymnasialer Bildung und versteht sich in diesem Sinne als ein traditionelles Gymnasium.
  1. Deshalb steht ein anspruchsvoller Fachunterricht, dessen Qualität kontinuierlich zu überprüfen und zu sichern ist, im Zentrum unseres pädagogischen Selbstverständnisses.
  2. Der Verpflichtung, die Qualität des gymnasialen Unterrichts zu bewahren und sich zugleich um didaktische und methodische Innovationen zu bemühen, kann die HTS besonders auch als Ausbildungsschule für Lehrkräfte in Ausbildung gerecht werden.
  3. Das Bewusstsein, auf eine lange Tradition zurückzublicken (Gelehrtenschule seit 1527), und die Pflege dieser Tradition (einschließlich der alten Sprachen) sind für die HTS nichts Beiläufiges, sondern Verpflichtung.
  4. Andererseits verlangt die Arbeit mit neuen durch tiefgreifend veränderte Lebens- und Lernbedingungen geprägte Schülergenerationen Offenheit gegenüber zeitgemäßen pädagogischen Innovationen, die wir erproben.
  5. Die HTS bekennt sich zu den Zielen der „Offenen Ganztagsschule", die den Schülerinnen und Schülern dauerhaft ein breites außerunterrichtliches Angebot in den Bereichen Betreuung und Förderung, der musisch-künstlerischen Bildung, Spiel und Sport sowie in Projekten der außerschulischen Jugendarbeit bietet.
  6. Möglichkeiten zu einer erweiterten Öffnung der Schule in Richtung Umwelt bzw. Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler* werden im außerunterrichtlichen Bereich gesehen, z.B. durch das Wirtschaftspraktikum, durch Exkursionen, durch ökologische Projekte, aber auch durch musisch-kulturelle Aktivitäten.

* Die männliche Form schließt im Folgenden auch die weibliche ein.