Das Förderkonzept der Hermann-Tast-Schule

Grundsätze und Überblick

Im Mittelpunkt des Förderkonzepts der HTS steht die individuelle Schülerin, der individuelle Schüler (Für die bessere Lesbarkeit des Konzepts wird im Folgenden auf die Differenzierung der Geschlechter verzichtet.  Die maskuline Form steht dann stellvertretend für Schülerin und Schüler.).  Ziel des Konzepts ist es, Instrumente und Wege zur Verfügung zu stellen, die es den Schülern ermöglichen, ihre Begabungen vollständig und in großer Breite zu entfalten.  Weit über den Schulerfolg hinaus steht damit im Fokus des Konzepts neben der Vermittlung von solidem Fachwissen die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit hin zu mehr Selbstbewusstsein, Empathiefähigkeit, sozialem Bewusstsein und politisch-moralischer Urteilsfähigkeit.
Das Förderkonzept versteht sich als Angebot zur Eigeninitiative.  Die Schule möchte Hilfe zur Selbsthilfe anbieten, geht also vom lernwilligen, aktiven Schüler aus.  Somit ist jegliche Form der Förderung stets mit einer Forderung nach Leistungsbereitschaft gepaart.  Ist diese nicht zu erkennen, möchte das Förderkonzept über einzuleitende Maßnahmen Selbstreflexion und eine Steigerung der Selbstkompetenz initiieren. 
Das Förderkonzept gibt einer Haltung Ausdruck, welche sämtliche Bemühungen der Lehrkräfte der HTS wie ein roter Faden durchzieht: das Streben nach optimaler Unterstützung der Schüler.  Somit bezieht sich das Förderkonzept nicht nur auf Maßnahmen im Unterricht, auf schulinterne und schulexterne Maßnahmen außerhalb des Unterrichts, sondern auch auf den Umgang miteinander. 
Die HTS pflegt dazu eine Dialogkultur, die auf Transparenz, Offenheit und Dialogbereitschaft ausgerichtet ist.  Das gilt für die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern, zwischen Lehrern und Eltern wie auch zwischen den Kollegen.  Um die Hürden für die Aufnahme von Gesprächen zwischen Eltern und Lehrern möglichst niedrig zu halten, bietet die Schule für jüngere Schüler einen Schulplaner an, der die Kommunikationsabläufe erläutert und Ansprechpartner benennt.  Außerdem ist er durch die Rubrik „Mitteilungen“ ein Instrument für den unkomplizierten, alltäglichen Informationsaustausch.
Die Fördermentalität der Schule kommt auch in den regelmäßigen Pädagogischen Konferenzen zum Ausdruck.  Hier nimmt sich das Klassenkollegium mit den gewählten Elternvertretern Zeit, um Unterforderung, Überforderung oder persönliche Probleme der Klassenmitglieder zu diagnostizieren und geeignete Fördermaßnahmen zu beraten und zu beschließen. 
Das gesamte Förderkonzept finden Sie hier zum Download.