Chemie plus

Chemie Plus stellt an unserer Schule den Chemie-Anfangsunterrichtes in der sechsten Jahrgangsstufe dar. Die Schülerinnen und Schüler werden in diesem ersten Jahr Chemieunterricht altersangemessen an die Arbeitsweise der Chemiker herangeführt, lernen Hypothesen zu bilden und Versuchsergebnisse zu deuten. All dies geschieht, je nach Thema, in einem kleinen lebensweltlichen Kontext. Um den Schwerpunkt auf den experimentellen Unterricht legen zu können, wird nur mit halber Klassengröße im Wechsel von 14 Tagen gearbeitet.

Forschung & Technik

Forschung und Technik wird an der HTS als Wahlpflichtfach in den Klassenstufen 8 und 9 angeboten und richtet sich an alle diejenigen Schülerinnen und Schüler, die sich für Naturwissenschaften und Technik interessieren.

Inhalte und Lehrplan

Die Schülerinnen und Schüler lernen im ersten Jahr (Klassenstufe 8)  einige Grundlagen der Elektrotechnik und der Elektronik. Sie lernen einfache elektronische Bauelemente und die Logik elektronischer Schaltkreise kennen. Im Praxisunterricht werden die Schaltkreise zusammengelötet und das Verhalten der Schaltungen mit modernen Messmitteln untersucht. Zunächst werden mit diesen Kenntnissen einfache Aufgaben der elektronischen Messung und Steuerung bewältigt. Dies soll im ersten Jahr zu einfachen Apparaten führen, die etwas mit Messen und Regeln zu tun haben. Als Beispiele seien genannt: Das Bauen von automatischen Leuchtanzeigen, Lichtschranken oder Sensoren.

Die naturwissenschaftlichen Grundlagen dieser Schaltungen sollen verstanden werden. Dazu sind begleitend zum praktischen Unterricht Theoriestunden und Klassenarbeiten vorgesehen.

Außerdem wird der Blickwinkel der Schülerinnen und Schüler zur Technik mit den daraus resultierenden Problemen erweitert. (Beispiel: Ein Handy ist toll, aber was geschieht damit, wenn es kaputt ist?)

Vorbereitend auf das zweite Jahr (Klassenstufe 9) wird das Projektmanagement unterrichtet. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der FH Westküste. Hier werden fünf Schülerinnen oder Schüler für einen Tag in die Fachhochschule entsandt. Dort erhalten sie gemeinsam mit Schülern aus anderen Schulen Schleswig-Holsteins ein Seminar, um das Projektmanagement zu lernen. Dieses Wissen geben die SchülerInnen an die anderen Kursmitglieder im Rahmen eines Projekttages weiter.

Im zweiten Jahr (Klassenstufe 9) können sich die Schülerinnen und Schüler einzeln oder in Gruppen ein Projekt wählen, das sie selbstständig vorantreiben. Dabei stehen ihnen die Lehrkräfte zur Seite. Die SchülerInnen müssen sich entscheiden, ob sie in Richtung Informatik - also Roboter bauen und Automatisierung, oder in Richtung naturwissenschaftlicher Forschung weiterarbeiten wollen.

In der Robotik lernen sie einen einfachen Roboter zu bauen, der programmierte Aufgaben selbstständig lösen kann. Es ist vorgesehen, die Roboter zunächst in einem schulinternen Wettbewerb gegeneinander antreten zu lassen. Die Teilnahme an ausserschulischen Wettbewerben bleibt der Initiative der SchülerInnen überlassen.

Alternativ kann ein kleines Forschungsprojekt begonnen werden, für das man elektronische Messeinrichtungen oder Steuerungen braucht. Beispiele für diese Aufgabe sind: Mit Hilfe einer Lichtschranke das Fütterungsverhalten von Vögeln, Mäusen, Fischen etc. zu erfassen und mit Hilfe eines Mikrocomputersystems zu speichern und auswerten zu lassen. Oder es sollen Joghurtbakterien in einem Glasgefäß gezüchtet werden. Hierzu muss die Temperatur konstant gehalten werden und der Zustand der Kultur muss elektronisch überwacht werden.

Für alle diese Aufgaben wird der ARDUINO - ein Mikrocomputer - zu Hilfe genommen. Für die projektspezifische Aufgabe wird von der Schülergruppe das passende Programm entwickelt, geprüft und in das autarke System geladen. Die erforderlichen Programmierkenntnisse werden zu Beginn der 9. Klassenstufe vermittelt.

LüttIng

Von Heide bis Flensburg, von Husum bis Lübeck: Landesweit arbeiten seit September 2008 Schüler-Technik-Akademien, kurz “lüttIng.” genannt, in Schleswig-Holstein. Und mit ihnen rd. 500 Schülerinnen und Schüler, die technikinteressiert sind und Spaß daran haben, an ferngesteuerten Autos zu basteln, an Plänen für schnelle Modellsegelschiffe zu tüfteln oder solarbetriebene Ladegeräte für Handys zu entwickeln.

Die Hermann-Tast-Schule Husum ist seit 2008 dabei und betreibt die Schüler-Technik-Akademie auch nach Abwicklung der Innovationsstiftung SH mit selbst eingeworbenen Mitteln weiter.

Enrichment

Die Hermann-Tast-Schule beteiligt sich als Stützpunktschule an dem 2015 gegründeten Enrichment-Verbund Schleswig-Eckernförde-Husum. "Enrichment" bedeutet wörtlich so viel wie Anreicherung oder Bereicherung. Besonders begabten und interessierten Schülerinnen und Schülern wird in außerunterrichtlichen Enrichment-Kursen die Chance geboten, Erfahrungen mit Themen, Problemen, Kulturen, Fachdisziplinen und Berufsfeldern zu machen, die in dieser Tiefe und Breite nicht im Schulunterricht vorgesehen oder so nicht möglich sind. Ziel ist es, die Stärken der Schülerinnen und Schüler zu fördern, neue Interessen zu entdecken und die Freude am weiteren Lernen in und außerhalb der Schule zu fördern. Das Kursangebot für das Schuljahr 2015/16 finden Sie hier.

LEGO-AG

Informationen zur LEGO-AG

Link: first-lego-league

Robotik

Informationen zur Robotik

Jugend forscht

Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern. Pro Jahr gibt es bundesweit mehr als 100 Wettbewerbe. Teilnehmen können Jugendliche ab der 4. Klasse bis zum Alter von 21 Jahren.

Schülerinnen und Schüler der HTS nehmen seit vielen Jahren erfolgreich am Jugend-forscht-Wettbewerb teil. Die Vorbereitung und Entwicklung der Projekte erfolgt im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften (zum Beispiel "Robotik", "Photonik", "NaWi"), Projektkursen (zum Beispiel "Regenerative Energien"), schulinternen Wettbewerben (zum Beispiel "Naturpfadfinder" und "Egg-Race") sowie im Forschung-und-Technik-Unterricht. Insbesondere ist es uns ein Anliegen, Mädchen für MINT-Projekte zu begeistern. 2010, 2011 und 2015 wurde die Hermann-Tast-Schule als "Jugend-forscht-Schule Schleswig-Holstein" ausgezeichnet. 2015 wurde der HTS zudem die bundesweite Auszeichnung "Jugend-forscht-Schule des Jahres" durch die Kultusministerkonferenz zuerkannt.

Software - Challenge

Die Software-Challenge ist ein Schul-Projekt, das durch das Institut für Informatik der CAU Kiel durchgeführt und durch zahlreiche Industrie-Unternehmen finanziert wird.
In Zusammenarbeit mit den Gymnasien und Gesamtschulen aus ganz Deutschland, dem Institut für Informatik sowie den beteiligten Firmen soll in diesem Projekt der Informatik-Unterricht in praxisbezogener Weise mitgestaltet (und dadurch aufgewertet) werden.
Gegenstand der Software-Challenge ist ein Programmierwettbewerb, der während des gesamten Schuljahrs läuft, und der den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, mit Spaß und Spannung sowie mit kompetenter Begleitung in die Welt der Informatik einzusteigen.
Am Ende des Schuljahres schickt jeder Kurs einen selbst programmierten Computerspieler für das ausgewählte Brettspiel (2007 „Packeis am Pol“, 2008 "Einfach Genial", 2009 "High Voltage", 2010 "Hase und Igel", 2011 "Schäfchen im Trockenen“, 2012 "Manhatten", 2013 "Cartagena", 2014 "Six Pack" , 2015 "Hey, Danke für den Fisch!" und 2016 "Twixt") in den Wettkampf. Dieser Wettkampf besteht zunächst aus einer kompletten Meisterschaft (jeder gegen jeden) und dann einem Finale unter den 8 qualifizierten Programmen.
Als Preise winken neben zahlreichen Sachpreisen auch von der Industrie ausgelobte Stipendien für die besten Schülerinnen und Schüler. In jeder Phase des Projekts wird über den Stand in der Lokalpresse und von den lokalen Radiosendern berichtet.

Hier gehts zur Website der Software-Challenge.

Mathe - Olympiade

Die Mathematik-Olympiade ist ein jährlich bundesweit angebotener Wettbewerb. Sie bietet allen interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre besondere Leistungsfähigkeit auf mathematischem Gebiet unter Beweis zu stellen. Der nach Altersstufen gegliederte Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 erfordert logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativen Umgang mit mathematischen Methoden. Die Teilnahme am Wettbewerb regt häufig zu einer weit über den Unterricht hinausreichenden Beschäftigung mit der Mathematik an. In den unteren Klassenstufen dominiert als Motiv oft der Spaß am rational-logischen Denken. Bei den Älteren besteht das Interesse dagegen mehr darin, eigene mathematische Fähigkeiten an der Bearbeitung anspruchsvoller Aufgaben zu erproben, zu festigen und weiterzuentwickeln
Zur Unterstützung und Vorbereitung bietet die Schule eine wöchentlich stattfindende Mathematik-AG an.
Die Aufgaben erhält man bei der Mathematik-Lehrkraft, in der Mathematik-AG oder unter www.mathematik-olympiaden.de.

Meyer / Hinrichsen - Stiftung

Das Ehepaar Elke Hinrichsen (geb. Meyer) und Erk Hinrichsen gründeten diese Stiftung im Jahr 1989, um an die drei im Zweiten Weltkrieg gefallenen Brüder (Walter und Gerhard Meyer sowie Jan Hinrichsen) zu erinnern. Alle drei waren in den Jahre 1935 bis 1944 Schüler der Hermann-Tast-Schule.

Schwerpunkte der Förderung durch diese Stiftung liegen im naturwissenschaftlich-mathematischen Bereich, insbesondere in den Fächern Biologie, Chemie und Informatik. Zahlreiche Arbeiten der letzten Jahre entwickelten sich aus den Bereichen „Forschung und Technik“ sowie „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“. Teilnehmen können einzelne Schüler und Schülerinnen sowie Gruppen bis zu drei Personen der Mittel- und Oberstufe.

Blumensaat - Stiftung

Diese Stiftung wurde bereits 1884 zum Gedenken an Johann Blumensaat gegründet. Dieser ehemalige Schüler der Gelehrtenschule ertrank als 17-Jähriger beim Baden in der Husumer Au. Seine Eltern und Stiftungsgründer verfolgten das Ziel, dass besonders begabte und engagierte Tertianer ausgezeichnet werden. Zudem sollte jeder Schüler die Möglichkeit bekommen, seine sportlichen Fähigkeiten zu entwickeln und vor allem das Schwimmen zu erlernen. Dieser Ansatz wurde in den folgenden 130 Jahren erweitert und umfasst heute folgende Schwerpunkte:

- der tüchtigste Tertianer, die tüchtigsten Tertianerin (pro Klasse wird je eine Schülerin und ein Schüler ausgezeichnet)

Sport-Wettkämpfe

- beste SportlerInnen in Klassen 6 bis 7

- beste SportlerInnen in Klassen 8 bis 9

- beste SportlerInnen in Klassen 9 und der Einführungsphase

- Gruppenwettbewerb „Entdecken und Erfinden“ (Egg-Race) für die 5. bis 8. Klassen

- Gruppenwettbewerb „Natur-Pfadfinder“ für die 5. und 6. Klassen

Die Wettbewerbe werden jeweils nach den Sommerferien durch öffentlichen Aushang sowie allgemeine Informationen und Ansprachen von Fachlehrern(innen) bekanntgegeben. Die Preisvergabe erfolgt in der Schulöffentlichkeit vor den Weihnachtsferien beim sogenannten „Weihnachtsspektakel“.

Schüler experimentieren

Schüler experimentieren ist die Juniorensparte des Wettbewerbs Jugend forscht. Hier nehmen alle Jungforscher teil, die am 31. Dezember des Anmeldejahres nicht älter als 14 Jahre sind.
Bei Gruppenprojekten ist das Alter des ältesten Teilnehmers für die Eingruppierung in die jeweilige Alterssparte ausschlaggebend. Dementsprechend startet beispielsweise ein Team, das aus einem 13- und einem 14-Jährigen besteht, in der Sparte Schüler experimentieren. Wenn jedoch zwei 12-Jährige gemeinsam mit einem 15-Jährigen ein Projekt bearbeiten, melden sie sich in der Sparte Jugend forscht an.
Bei Schüler experimentieren gibt es kein Bundesfinale. In dieser Sparte endet die Runde in der Regel mit dem Landeswettbewerb, für den sich alle Regionalsieger qualifizieren. Die HTS Husum stellt regelmäßig Regional- und Landessieger.
Weitere Informationen finden sich hier.

Egg - Race

Wer den Begriff "Egg Race" zum ersten Mal hört, mag zunächst einmal an etwas aus der Mode gekommene Geschicklichkeitsspiele wie das volkstümliche Eierhickeln oder das Eierlaufen auf Kindergeburtstagen denken.

Nun gibt es in England ähnliche Bräuche und anscheinend ließ sich die BBC durch sie Mitte der 70er Jahre zu der Fernsehsendung "The Great Egg Race" inspirieren, in der folgendes Problem aufgeworfen wurde: "Construct a machine to transport a fresh egg the greatest possible distance using only the energy which can be stored in a small rubber band."

Die daraufhin konstruierten "Ovomobile" konnten bei durchdachter Konstruktion, geeigneten Materialien und verminderter Reibung wider Erwarten sehr weit fahren und wurden ständig verbessert. 1983 lag der Weltrekord bei 368 Metern. Angesichts der überaus positiven Resonanz folgten andere BBC-Aufgabenstellungen und die Egg-Race-Idee breitete sich als eine besondere Form des physikalisch-technischen Wettbewerbs rasant innerhalb Großbritanniens aus. Neben die BBC als Ausrichter traten schon bald Schulen, Schulträger, naturwissenschaftliche Gesellschaften, Stiftungen und Firmen. 

Im Jahr 2000 fand an der Hermann-Tast-Schule das erste Egg-Race statt. Aufgabe war es, aus drei Blatt Papier eine möglichst tragfähige Brücke zu konstruieren. Seitdem wird das „Egg-Race“ unter dem Dach der Blumensaat-Stiftung als „Tüftelwettbewerb“ für die Klassenstufen 5 bis 8 jährlich an der HTS ausgetragen. Die Idee wurde inzwischen auch vom Bildungsministerium des Landes Schleswig-Holstein aufgegriffen, das einen ähnlichen Wettbewerb namens "Tüftelei" durchführt.

Naturpfadfinder

Mit diesem Wettbewerb geben wir unseren jüngsten Schülerinnen und Schülern (Klassenstufe 5 und 6) die Möglichkeit, sich beobachtend und forschend mit der sie umgebenden Natur auseinanderzusetzen.

Jeweils zu Beginn eines Schuljahres wird das Thema über die Biologielehrer(innen) bekannt gegeben, Diese stehen auch bis zur Abgabe der Arbeiten als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Themen variieren jährlich und fördern vor allem zwei Schwerpunkte: Erwerb und Erweiterung der Artenkenntnis von heimischen Pflanzen und Tieren sowie die längerfristige Beobachtung von Entwicklungsprozessen, die in Protokollen festgehalten werden. Die Umsetzung der Aufgaben kann jeweils individuell gelöst werden, die Ergebnisse müssen dabei so aufgearbeitet werden, dass sie der Schulöffentlichkeit präsentiert werden können; zum Beispiel in Form einer kleinen Ausstellung. Eine Jury, bestehend aus Biologielehrer(innen) wertet die Ergebnisse aus und ermittelt mindestens fünf Preisträger(innen).

Die Preisverleihung erfolgt in jedem Jahr im Rahmen des Weihnachtsspektakels. Neben Buchpreisen für alle Teilnehmer(innen) erhalten die Platzierten attraktive Geldpreise.

Das Problem des Monats

Das Problem des Monats ist ein Wettbewerb für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 in Form einer mathematischen Rätselaufgabe. Jeweils am Monatsanfang wird eine neue Aufgabe veröffentlicht. Bei regelmäßiger Teilnahme winken am Schuljahresende Preise für die Besten.
Die Aufgaben erhält man bei der Mathematik-Lehrkraft oder unter www.problem-des-monats.de.